DLL-Datei – was ist das?

DLL-Datei – was ist das?

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DLL ist das Akronym für “Dynamic Link Library” in Windows-Betriebssystemen und bezeichnet sinngemäß eine dynamische Programmbibliothek. Die DLL-Dateien können Daten, Ressourcen oder auch Maschinencode in beliebiger Kombination enthalten. Was eine DLL-Datei im Detail ist und welche Vorteile diese für Windows bringen, lesen Sie in diesem tipps+tricks-Beitrag.

  • Was ist eine DLL?
  • Vorteile von DLLs
  • Schwächen von DLLs

Was ist eine DLL?

Die Betriebssystemfunktionalität in Windows wird größtenteils über DLLs (Dynamic Link Libraries) bereitgestellt. Eine DLL-Datei enthält dabei eine Bibliothek von Funktionen und zusätzlichen Informationen, auf die ein Windows-Programm zugreifen kann. In Windows ist die Dateinamenserweiterung für eine DLL-Datei .dll. Angenommen Sie starten ein Programm, so werden Links zu notwendigen DLL-Dateien erstellt. Bei der Erstellung eines statischen Links, werden DLL-Dateien so lange verwendet, bis das Programm beendet wird. Wenn hingegen ein dynamischer Link erstellt wird, werden die DLL-Dateien nur bei Bedarf verwendet. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass Ressourcen wie Festplattenspeicher und RAM effizienter genutzt werden können. Betriebssystem und Programme können so schneller geladen und ausgeführt werden und nehmen weniger Festplattenspeicherplatz auf dem Computer ein.

Das Besondere ist, dass eine DLL-Datei von mehreren Programmen verwendet werden kann. Die in einer DLL bereitgestellte Funktionalität kann sogar von unterschiedlichen Programmen gleichzeitig verwendet werden. Für Sie agieren DLL-Dateien meistens im Hintergrund. Das heißt, dass Sie weder diese Dateien öffnen noch damit interagieren müssen.

Vorteile von DLLs

Der primäre Vorteil von DLL-Dateien ist, den von Programmen benötigten Speicherplatz zu reduzieren. Code und Daten liegen nicht doppelt auf Ihrer Festplatte, sondern eine einzelne DLL-Datei kann von mehreren Programmen gleichzeitig genutzt werden, was den Ressourcenverbrauch wesentlich effizienter gestaltet. Mithilfe von DLLs wird die Datei nur einmal im Hauptspeicher geladen und kann anschließend von mehreren Programmen genutzt werden, die dieselbe Programmbibliothek benötigen.

Ein weiterer Vorteil ist die vereinfachte Bereitstellung und Installation von DLLs. Wenn ein Teil des Maschinencodes geändert werden muss – aufgrund etwaiger Schwachstellen oder Aktualisierungen – muss nicht jedes Programm einzeln aktualisiert werden, das mit der DLL verknüpft ist. Es genügt, einfach den Code innerhalb der DLL anzupassen und alle Programme können automatisch auf die aktuellste Version zugreifen. Ein gesamtes Softwarepaket kann so bereits durch die Aktualisierung separater DLLs aktualisiert werden.

Letztendlich ist noch die Unterstützung einer modularen Architektur zu nennen. Das bedeutet, dass mittels DLLs Programme entwickelt werden können, die eine modulare Architektur erfordern. Der modulare Ansatz verfolgt die systematische Zerlegung von Softwarepaketen in logische Teilblöcke – eben diese Module. Dadurch können größere Strukturen übersichtlicher gehalten und besser kontrolliert werden.

Schwächen von DLLs

Sie hatten eventuell schonmal ein Problem mit einer fehlenden DLL-Datei. Aber auch andere Konflikte können auftreten. Stellen Sie sich vor, zwei Programme nutzen die gleiche DLL-Datei. Ein Programm nutzt aber eine ältere Version, um seine volle Funktionalität zu gewährleisten. Falls Sie also die aktuelle Version der DLL-Datei haben, kann es zu einem DLL-Konflikt kommen, weil die Programme unterschiedliche Versionen der DLL erwarten bzw. voraussetzen. Häufig kann dieser Konflikt aber bereits durch das manuelle Einfügen der DLL im Programmordner gelöst werden.

Eine andere Schwachstelle ist z.B. DLL-Hijacking oder die bösartige Nutzung von DLL-Injection. Hier finden Sie weitere Informationen über eine DLL-Lücke in Office und Co.

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Windows Defender – was ist das?

Windows Defender – was ist das?

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Wer Windows 10 als Betriebssystem nutzt, wird sicherlich auch einmal dem Windows Defender begegnet sein. Dieses Programm wird automatisch bei der Installation von Windows mitgeliefert. Es handelt sich dabei um ein Anti-Virenprogramm von Microsoft.

  • Was ist der Windows Defender?
  • Reicht der Windows Defender als Schutz aus?

Was ist der Windows Defender?

Windows Defender ist das proprietäre Anti-Malware-Tool von Microsoft, das standardmäßig in Windows 8.1 und Windows 10 verwendet wird. Die Software soll das System gegen Schadsoftware, vor allem Malware und Viren schützen. Der Windows Defender heißt übrigens inzwischen “Windows-Sicherheit” und umfasst nicht mehr nur den Viren- & Bedrohungsschutz, sondern auch andere Sicherheitsfunktionen. Zu diesen gehören unter anderem die Firewall und der Netzwerkschutz, sowie die Gerätesicherheit.

Reicht der Windows Defender zum Schutz aus?

Microsoft hat nie behauptet, dass Windows Defender alles ist, was man für ausreichende Sicherheit braucht. Das Unternehmen bietet die Anwendung als Backup für komplette Sicherheitsprodukte wie Avast Free Antivirus an. Avast arbeitet eng mit Microsoft als Top-Partner in der Microsoft Virus Initiative (MVI) zusammen, wobei beide Unternehmen daran arbeiten, die Antimalware-Tools des jeweils anderen zu testen.

Wenn Sie ein Antivirenprodukt installiert haben, wechselt Windows Defender in den Standby-Modus, während Ihr primäres Tool die Arbeit erledigt. Andernfalls, ohne ein anerkanntes Antivirenprogramm, tritt Windows Defender in Aktion und übernimmt die Rolle der primären Sicherheitsanwendung. Es ist nicht so, dass Windows besonders anfällig für Viren ist oder dass es ein unsicheres Betriebssystem ist. Microsoft sogt ständig dafür, potenzielle Sicherheitslücken zu schließen, die Angriffsfläche zu verringern und schnell auf schwerwiegende Sicherheitsverletzungen zu reagieren. Windows ist lediglich häufig das Ziel von Malware-Autoren, da es mehr als 90% des Desktop-PC-Marktes beherrscht.

Dem Antivirusprogramm von Microsoft fehlen möglicherweise einige Schlüsselfunktionen, die andere Produkte haben, aber es ist definitiv ausreichend, um Sie während der Nutzung Ihres Computers vor Bedrohungen zu schützen. Überlegen Sie jedoch trotzdem, neben Windows-Sicherheit auch ein weiteres Antivirenprogramm nutzen. Weitere Details finden Sie im Artikel “Virenschutz im Test: Reicht der Windows Defender wirklich?”.

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  • Windows Defender deaktivieren – so klappt’s
  • Windows-Schutz über den Virenscanner hinaus

Videos schneiden in Windows

Videos schneiden in Windows

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Videobearbeitung ist auch unter Windows 10 möglich. Für einfache Filme benötigen Sie dazu nicht einmal externe Software. Windows beliefert Sie nämlich schon direkt mit einer eigenen App. Mehr dazu finden Sie im folgenden tipps+tricks-Beitrag.

  • Videos schneiden mit externen Programmen
  • Videos mit Windows-eigener Software bearbeiten

Videos schneiden mit externen Programmen

Die Windows-eigenen Programme decken zwar die Grundbedürfnisse in der Videobearbeitung ab, aber nicht viel mehr. Deshalb kann es – je nach gewünschten Funktionen – sinnvoll sein, ein anderes Programm zum Videoschnitt zu verwenden. Deshalb haben wir hier für Sie eine Übersicht an kostenlosen Videoschnittprogrammen zusammengestellt.

Eines der beliebtesten Schnittprogramme ist beispielsweise Avidemux. Über dieses kostenlose Tool können Sie Videos kürzen. So müssen Sie lediglich eine Start- und Endmarkierung setzen und können dann über den Druck der [Entfernen]-Taste einzelne Bereiche aus diesem Video herausschneiden. Über “Datei” und “Anfügen” können Sie weitere Video-Dateien zu Ihrem Video hinzufügen.

Neben dem Schnitt verfügt Avidemux aber auch über weitere nützliche Funktionen. So können Sie beispielsweise Ihr Video mit einem Filter versehen oder auch den Ton separat schneiden.

Videos mit Windows-eigener Software bearbeiten

Windows Fotos

Auch wenn der Name dieses Tools im ersten Augenblick etwas irreführend gedeutet werden könnte: Mit dem unter Windows vorinstallierten “Fotos” können Sie auch Videos erstellen und bearbeiten. Allerdings dient das Fotos-Tool hauptsächlich zum Erstellen einer Art Video-Diashow oder um Musik, Texte und Bewegungen in Ihren Film zu integrieren. Um das Tool zu nutzen, müssen Sie lediglich in der Fotos-Anzeige in der Kategorie “Videoprojekte” auf “Neues Videoprojekt” klicken.

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Hier wird Ihnen dann eine Oberfläche angezeigt, in welche Sie beliebig viele Dateien laden können, um daraus ein Video zu erstellen. Diese Schnipsel bringen Sie dann in die richtige Reihenfolge. Das Fotos-Tool hilft Ihnen auch dabei, Schnitte zu setzen. Sie können beliebige Einstellungen vornehmen, um verschiedene Eigenschaften Ihres Videos zu ändern, darunter die Geschwindigkeit, Filter und Effekte.

Windows Movie Maker

Ein anderes Programm ist der Windows Movie Maker. Dieses war bis einschließlich Windows 7 noch im Funktionsumfang enthalten. In Windows 10 wurde es aber durch das obige Fotos-Tool ersetzt. Mit dem Windows Movie Maker können Sie kleine Videoprojekte und Clips bearbeiten: Schnitte, Intros und Effekte sind ohne Probleme möglich. Für Anfänger oder zum Ausprobieren ist das Tool gut geeignet. Für umfangreichere Projekte allerdings nicht. Denn der Windows Movie Maker wird schon länger nicht mehr weiterentwickelt oder gar verbessert. Vor allem mit größeren Dateien entstehen immer wieder Probleme, die zum Absturz des Programms führen. Sollten Sie also mit dem Windows Movie Maker arbeiten wollen, müssen Sie unbedingt an das regelmäßige Speichern denken.

In den Movie Maker laden Sie einfach Bilder- und Filmschnipsel hoch, welche dann automatisch zu einem Film zusammengefügt werden. Diesen Film können Sie anhand einer kleinen Zeitanzeige genau bearbeiten. So können Sie Effekte hinzufügen oder einzelne Passagen herausschneiden.

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  • Kostenlose Videoschnittprogramme für Anfänger und Fortgeschrittene

Last-Minute-FAQ: So klappt der Umstieg auf Windows 10

Last-Minute-FAQ: So klappt der Umstieg auf Windows 10

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Es war lange angekündigt, jetzt ist es soweit: Microsoft beendet die Windows-7-Ära und stellt seit dem 14.01.2020 keine Sicherheitsupdates für das Betriebssystem zur Verfügung. Zwar erhalten einige professionelle Anwender noch weiter Aktualisierungen, für Privatkunden ist aber endgültig Schluss. Das bedeutet auch: Sicherheitslücken im Windows-7-System werden nicht mehr gestopft, Windows 7 ist ab sofort ein Risiko-Betriebssystem. Genau deshalb sollten Windows-7-Nutzer jetzt schnellstmöglich auch Windows 10 umsteigen. Und auch Windows 8/8.1-Anwender sollten darüber nachdenken, denn beide Versionen waren nicht gerade Meisterwerke von Microsoft. Windows 10 ist hingegen ein grundsolides System. In der folgenden FAQ helfen wir Ihnen, den Umstieg ohne Hürden zu bewältigen.

  • Muss ich überhaupt auf Windows 10 umsteigen?
  • Hat mein PC überhaupt genug Leistung für Windows 10?
  • Was kostet das Update auf Windows 10?
  • Ist ein übernommener Product-Key dauerhaft gültig?
  • Wird meine Software unter Windows 10 funktionieren?
  • Soll ich die 32- oder 64-Bit-Version installieren?
  • Welche Maßnahmen sollte ich vor dem Upgrade durchführen?
  • Windows-10-Upgrade: Wie läuft das ab?
  • Windows-10-Update: Gibt es Alternativen?
  • Kann ich Windows 7 nach dem 14.01.2020 weiterbenutzen?

Muss ich überhaupt auf Windows 10 umsteigen?

Natürlich müssen Sie gar nichts. Allerdings stellen jetzt sowohl Software-Firmen, als auch Hardware-Hersteller ebenfalls den Support für Windows 7 ein. Neben der Sicherheitsproblematik, die durch ein nicht gewartetes Betriebssystem entsteht, kommen also mittelfristig auch Probleme beim Nachrüsten von Hardware. Denn die Treiber müssen, wie auch andere Software, natürlich für Windows 7 angepasst sein. Dementsprechend ist es nur eine Frage der Zeit, bis Sie auch für wichtige Anwendungen keine Updates auf Windows 7 mehr erhalten.

Hat mein PC überhaupt genug Leistung für Windows 10?

Windows 10 benötigt einen Prozessor mit einem Gigahertz Takt. Der Arbeitsspeicher sollte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher betragen. Zwar kommt die 32-Bit-Version auch mit einem Gigabyte aus, allerdings dürfte das ausgesprochen eng werden. Zudem braucht Windows 10 16 Gigabyte Festplattenspeicher und eine Display-Auflösung von mindestens 800×600 Pixeln. Die Systemanforderungen sind damit weitestgehend identisch mit denen von Windows 7. Genau wie unter Windows 7 gilt aber: Der Rechner sollte mehr leisten als das Minimum. Wir empfehlen daher mindestens eine Dualcore-CPU und eine Aufrüstung auf 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, um Windows 10 zuverlässig ausführen zu können. Zudem kann es sinnvoll sein, eine alte magnetische Festplatte gegen eine deutlich leistungsstärkere SSD auszutauschen, um die Leistung zu steigern.

Was kostet das Update auf Windows 10?

Laut Microsoft ist das Update auf Windows 10 nach dem Auslaufen des Windows-10-Upgrade-Programms am 29.07.2016 nicht mehr kostenlos möglich. Das stimmt jedoch nicht zwangsläufig: Windows-7-Lizenzschlüssel können in aller Regel einfach mit dem Update auf Windows 10 übernommen werden. Entweder geschieht das beim Upgrade über das Upgrade-Tool auf dem gleichen PC automatisch und Windows 10 aktiviert sich selbst. Oder Sie müssen zur Aktivierung den Windows-7-Key eingeben.

Allerdings gibt es dafür keine Garantie: Es kann natürlich auch passieren, dass Windows nach dem Upgrade neu aktiviert werden will. Sollte der alte Product-Key von Windows 7 dann nicht mehr funktionieren, muss ein neuer Schlüssel gekauft werden. Der kostet für ein Windows 10 Home bei Microsoft direkt 145 Euro, ist aber bei Resellern oder als Gebrauchtlizenz in aller Regel deutlich günstiger.

Ist ein übernommener Produkt-Key dauerhaft gültig?

Wurde der Key beim Upgrade für die Aktivierung übernommen, ist davon auszugehen, dass er zumindest auf dem jeweiligen PC für immer gültig bleibt. Allerdings sind Windows-Lizenzen, die mit einem PC geliefert wurden, oft an diesen PC gebunden und können eigentlich nicht auf einem neuen PC verwendet werden. Wenn Sie also ein Upgrade durchführen und später den PC austauschen, kann es sein, dass der alte Product-Key auf dem neuen Rechner den Dienst versagt. Anders sieht es übrigens bei direkt als Box im Geschäft gekauften Windows-7-Versionen aus: Wurde der Key hier durch Windows 10 übernommen, kann er wahrscheinlich auch für einen neuen PC verwendet werden.

Wird meine Software unter Windows 10 funktionieren?

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Der Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 ist zwar ein großer Schritt, doch im Kern sind sich beide Systeme ähnlich. Anders als zum Beispiel Apple tut sich Microsoft schwer, alte Zöpfe abzuschneiden. Für Nutzer alter Software ist das jedoch von Vorteil, denn normalerweise sollte es keine Probleme mit der installierten Anwendungssoftware geben. Allerdings bestätigen Ausnahmen die Regel und wir können an dieser Stelle natürlich nicht für jede exotische Software unsere Hand ins Feuer legen. Im Zweifel sollten Sie den Hersteller der Anwendung kontaktieren und ihn wegen der Unterstützung von Windows 10 befragen – und zwar vor dem Upgrade!

Soll ich die 32- oder 64-Bit-Version installieren?

Windows 10 gibt es als 32- und 64-Bit-Version. Die 64-Bit-Version ist auf modernen Systemen immer vorzuziehen, da diese mehr Speicher verwalten kann und die Befehlssätze moderner Prozessoren nutzen kann. Immer vorausgesetzt, im PC ist ein 64-Bit-Prozessor verbaut, was bei den meisten Systemen der letzten 5 Jahre der Fall sein sollte. Aber Vorsicht: Das reine Upgrade erhält die bislang verwendete Windows-Variante: Aus einem 32-Bit-Windows-7 wird durch das Upgrade ein 32-Bit-Windows-10. Allerdings kann die 64-Bit-Variante später per Neuinstallation verwendet werden, der Product-Key sollte dabei gleich bleiben.

Welche Maßnahmen sollte ich vor dem Upgrade durchführen?

Bevor Sie mit dem Windows-10-Upgrade beginnen, empfehlen wir die Durchführung einiger vorbereitenden Maßnahmen. Der Hintergrund ist der, dass auch beim Upgrade etwas schief gehen kann: Ein Stromausfall bei der Installation oder ein inkompatibler Treiber oder ein Hardware-Defekt, schon sind alle Daten weg und Windows funktioniert nicht mehr. Deshalb ist es wichtig, vor der Ausführung des Upgrades zu prüfen, ob alle Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt wurden:

  1. Backup anlegen:
    Legen Sie ein Backup Ihrer wichtigen Daten an. Es reicht, diese zum Beispiel auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte zu kopieren. Sie finden Ihre persönlichen Dateien, Briefe und Fotos normalerweise im Benutzerordner.
  2. (Optional) Festplatte klonen:
    Klonen Sie gegebenenfalls das ganze Windows-System auf eine externe Festplatte. Die Vorgehensweise im verlinkten Artikel ist zwar für Windows 10, unter Windows 7 funktioniert das Programm aber auch. Das stellt sicher, dass alle Daten gesichert sind und erlaubt im Notfall, wieder auf Windows 7 zurück zu gehen.
  3. Windows-7-Product-Key auslesen:
    Lesen Sie den Windows-Product-Key vor dem Upgrade aus und notieren Sie ihn sich. Es könnte sein, dass Sie ihn noch einmal brauchen können, etwa um Windows neu zu installieren oder ein Windows 7 in einer virtuellen Maschine zu betreiben. Hilfreich ist dabei, falls es keinen Aufkleber mehr gibt, das Tool ShowKeyPlus, um den Windows 7 Key auslesen zu lassen. Allerdings muss dafür unter Windows 7 die ältere Version 1.0.7060 verwendet werden. Diese finden Sie im Heise-Download-Bereich.
  4. Treiber aktualisieren:
    Prüfen Sie bei allen Systemkomponenten, ob die Treiber auf dem neuesten Stand sind. Entsprechende Updates finden Sie beim Hersteller Ihres PCs. Bei selbst gebauten Intel-Systemen mit den zahlreichen Onboard-Funktionen kann auch der Intel-Update-Assistent. Treiber für Grafikkarten und Peripherie sind auch bei den jeweiligen Herstellern erhältlich.
  5. Nicht aktualisierbarer Treiber deinstallieren:
    Sollte es für einen hardwarenahen Treiber kein Windows-10-Update geben, kann es sinnvoll sein, den Treiber zunächst zu deinstallieren. Dadurch hat Windows 10 nach dem Upgrade die Chance, die Komponente selbst zu erkennen und gegebenenfalls einen eigenen Treiber einzusetzen. Zudem reduziert das das Risiko, dass alte Hardware das neue System verlangsamt oder sogar betriebsunfähig macht.
  6. BIOS aktualisieren:
    Falls möglich, sollten Sie auch das BIOS bzw. das EFI des Systems aktualisieren. Zwar arbeitet Windows 10 auch mit „alten“ BIOS-Versionen zusammen, die jeweils aktuellste stellt aber sicher, dass möglichst wenige Probleme auftreten. Je nach Hersteller ist das entweder über ein Tool direkt aus Windows 7 heraus möglich. Oder Sie müssen nach Anleitung des Herstellers einen USB-Stick erstellen und von diesem aus das BIOS-Update einspielen. Übrigens: BIOS-Updates sind immer sinnvoll, beheben sie doch in aller Regel Fehler und Probleme, die möglicherweise für Abstürze oder schlechte Leistung verantwortlich sind.
  7. Programme aktualisieren oder löschen:
    Grundsätzlich ist nicht ausgeschlossen, dass bestimmte ältere Programme nicht mit Windows 10 zusammenarbeiten können. Sofern möglich, sollten Sie daher ihre häufig genutzten Programme schon vor dem Upgrade auf Windows 10 auf den neuesten Stand bringen. In aller Regel haben moderne Programme Online-Update-Funktionen, andernfalls können Sie sich auch an den Hersteller des Programns wenden.
  8. Ungenutzte Peripherie abstecken:
    Sind alle anderen Maßnahmen durchgeführt, sollten Sie vor dem Upgrade noch einmal prüfen, welche Geräte am PC hängen, etwa Drucker, DVD-Laufwerk oder exotischere Hardware wie zum Beispiel ein Musik-Keyboard. Stecken Sie alles ab: Das reduziert das Fehlerrisiko beim Upgrade. Sie können die Geräte nach dem Upgrade nach und nach wieder einstecken.
  9. Gegebenenfalls Speicher frei machen:
    Windows 10 selbst braucht einige Gigabyte Festplattenspeicher. Hinzu kommen die Download- und Update-Dateien. Ihr System sollte also mindestens 50 Gigabyte freien Festplattenspeicher haben, um sicherzustellen, dass das Upgrade reibungslos läuft. Hierfür gibt es einige praktische Funktionen direkt unter Windows zum Aufräumen der Festplatte. Reicht das nicht, müssen Sie zusätzlich Programme deinstallieren oder Daten auf ein externes Laufwerk auslagern.

Windows-10-Upgrade: Wie läuft das ab?

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Das Upgrade auf Windows 10 ist recht einfach zu bewerkstelligen. Alles, was Sie tun müssen, ist zunächst den Windows-10-Update-Assistenten herunterzuladen. Anschließend prüft der ihren Rechner auf mögliche Kompatibilitäts- und Leistungsprobleme, was relativ schnell geht. Danach lädt er Windows 10 herunter, was je nach Internetverbindung eine Weile dauern kann. Im Anschluss wird Windows 10 automatisch installiert. Der Rechner startet in der Zwischenzeit einige Male neu. Hier sollten Sie sich keine Sorgen machen, wenn es etwas länger dauert: Windows 10 braucht seine Zeit.

Windows-10-Update: Gibt es Alternativen?

Es gibt viele gute Gründe für den Umstieg auf Windows 10, allerdings gibt es sicher den ein oder anderen Anwender, der die neue Version des Microsoft-Betriebssystems auf keinen Fall verwenden möchte. In diesem Fall haben Sie natürlich gleich mehrere Alternativen: So können Sie natürlich auf einen Mac mit MacOS-Betriebssystem umsteigen. Oder Sie verwenden ein Linux-Betriebssystem. Bei letzterem gibt es natürlich zahllose Möglichkeiten, sogenannte Distributionen. Allerdings haben sich in den letzten Jahren Ubuntu- und Mint-Linux als Quasi-Standard etabliert. Wenn Sie mit Linux anfangen wollen, sollten Sie zu dieser Möglichkeit greifen.

Kann ich Windows 7 nach dem 14.01.2020 weiterbenutzen?

Natürlich können Sie Ihr altes Windows auch weiterbenutzen. Allerdings nur, wenn Sie einen völlig anderen Weg wählen: Verwenden Sie doch einfach ein Linux- oder Mac-System und nutzen Sie Windows 7 als virtuelle Maschine! Alles, was Sie dafür brauchen, ist das Programm VirtualBox, das sowohl unter Linux, als auch unter MacOS und Windows 10 kostenlos erhältlich ist. Dieses erstellt einen virtuellen PC auf Ihrem System, in dem Sie Windows 7 installieren können. Windows startet dann wie jedes andere Programm per Doppelklick. Übrigens können Sie sogar Ihr altes Windows 7 vor dem Upgrade in eine virtuelle Maschine verwandeln: Das Tool Disk2VHD von Microsoft macht es möglich. Wichtig dabei: Windows 7 sollte möglichst abgeschirmt vom Gastgeber-System laufen, damit sich dadurch keine Sicherheitslücken ergeben.

Was ist ein Domänencontroller im Active Directory?

Was ist ein Domänencontroller im Active Directory?

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Netzwerkadministratoren, die mit dem Aufbau und der Wartung eines Windows-Netzwerks betraut sind, müssen sich über kurz oder lang mit der Konfiguration eines Domänencontrollers auseinandersetzen. Der Domänencontroller, im Englischen als Domain Controller bezeichnet, ist ein spezieller Server, der für die Authentifizierung von Benutzern in einem Computernetzwerk verantwortlich ist.

  • Was ist ein Domänencontroller in Windows?
  • Hintergrund: Verzeichnisdienste und Microsoft Active Directory
  • Die Rollen des Domänencontrollers im Active Directory
  • Vor- und Nachteile von Domänencontrollern

Was ist ein Domänencontroller in Windows?

Ein Domänencontroller ist in einer Windows-Netzwerkdomäne ein essenzieller Bestandteil, da ohne ihn das Netzwerk nicht funktioniert. Domänen sind spezielle, eigenständige Sicherheitsbereiche innerhalb einer Netzwerkorganisation. So können beispielsweise unterschiedliche Standorte einer Firma jeweils eine eigene Domäne erhalten. Theoretisch ließen sich auch einzelne Abteilungen in mehrere Domänen einteilen. In der Praxis ist es aber bei Active Directory üblich, stattdessen Gruppen innerhalb einer Domäne einzurichten, um diese weiter zu unterteilen.

Domänencontroller haben vor allem in Firmenumgebungen Vorteile, da für jeden Mitarbeiter exakt festgelegt werden kann, auf welche Ressourcen er im Netzwerk zugreifen kann. Auch die Sicherheitsrichtlinien werden auf Basis der Domänen festgelegt und können dank des Domänencontrollers einheitlich geregelt werden. Die Zuteilung der Mitarbeiter zu einer Domäne bestimmt letztlich, auf welche Daten und Funktionen diese im Unternehmen zugreifen dürfen. Bei der Anmeldung über einen Domänencontroller spielt es zudem keine Rolle, an welchem Arbeitsplatz die Mitarbeiter sich befinden – sie können sich mit an jedem Rechner mit Zugriff auf die Domäne mit ihren Benutzerdaten anmelden. Die Administratoren ersparen sich durch die Zuteilung der Benutzer an die unterschiedlichen Domänen also die separate Einrichtung der Benutzerkonten auf allen Arbeitsplätzen der Firma. Gleichzeitig ermöglichen Domänencontroller eine einheitliche Anpassung aller Benutzerrechte und Sicherheitsrichtlinien innerhalb des Netzwerks.

Hintergrund: Verzeichnisdienste und Microsoft Active Directory

Microsoft bietet seit der Einführung der Server-Edition von Windows 2000 in Form von Active Directory einen Verzeichnisdienst für Rechnernetzwerke an. In Netzwerkbetriebssystemen ist ein Verzeichnisdienst eine enorm wichtige Komponente. Active Directory ist dabei eine modernisierte Version der mit Windows NT eingeführten Netzwerkfunktionen von Windows.

Verzeichnisdienste wie Active Directory definieren einen Namensraum für das Netzwerk. Der Namensraum wird verwendet, um jedem der Objekte einen Namen, also einen eindeutigen Bezeichner, zuzuordnen. Als Netzwerkobjekte dienen dabei nicht nur die einzelnen PCs, sondern auch Laufwerke, Ordner, Dateien, Drucker, Benutzer, Gruppen oder auch Telefonnummern.

Verzeichnisse verfügen normalerweise über eine Reihe von Regeln, die festlegen, wie Netzwerkressourcen benannt und identifiziert werden, was in der Regel die Anforderung beinhaltet, dass die Identifikation eindeutig sein müssen. In der Praxis sind Verzeichnisdienste wie Microsoft Active Directory also mit einem Telefonbuch vergleichbar, das alle wichtigen Informationen zentral bereitstellt.

Die Rollen des Domänencontrollers im Active Directory

In einem Windows-Netzwerk übernimmt der Domänencontroller wie bereits erwähnt die Authentifizierung der Benutzer und die Zuweisung der Rollen. Sämtliche Informationen des Active Directory werden ebenfalls auf dem Domänencontroller-Server gespeichert. Anders ausgedrückt: Ein Domänencontroller ist gewissermaßen das Herzstück in einem Windows-Netzwerk.

Im Detail übernimmt ein Domänencontroller darüber hinaus noch fünf weitere Aufgaben innerhalb eines Active Directory, die sogenannten Masters Operations oder auch Flexible Single Master Operations (FSMO). Die beiden Rollen Schema-Master und Domain Naming Master sind dabei in einer Netzwerk-Gesamtstruktur mit mehreren Domänen nur einmal verfügbar. Der Infrastruktur-Master, RID-Master sowie der PDC-Emulator können hingegen einmal pro Domäne an einen Server vergeben werden.

Standardmäßig werden alle Rollen dem ersten Domänencontroller in einem Windows-Netzwerk auf Bassi von Active Directory zugeteilt. Kommen mehrere Server zum Einsatz, können die Administratoren die Rollen auf die unterschiedlichen Domänencontroller übertragen.

Eine Übersicht über die Funktionen der einzelnen Rollen der Domänencontroller liefert Microsoft in seiner Online-Dokumentation.

Vor- und Nachteile von Domänencontrollern

In Unternehmen, die Kunden- oder Mitarbeitern in Netzwerken abspeichern, sind Domänencontroller praktisch unverzichtbar. Neben der zentralen Benutzerverwaltung und der einfachen, gemeinsamen Nutzung von diversen Ressourcen bieten Domänencontroller noch weitere Vorteile, etwa die Verschlüsselung der Benutzerdaten.

Durch seine prominente Funktion ist der Domänencontroller natürlich auch ein typisches Angriffsziel für Hacker, die es auf die Netzwerkinfrastruktur abgesehen haben. Zudem ist es höchst empfehlenswert, mehr als einen Domänencontroller parallel zu betreiben. Windows Server bietet zu diesem Zweck die sogenannte Multimaster-Replikation. Die Funktion ermöglicht es, mehrere Server als Domänencontroller zu betreiben, auf denen sämtliche Informationen des Active Directory redundant gespeichert sind. So wird gewährleistet, dass der Netzwerkbetrieb auch beim Ausfall eines Servers aufrechterhalten werden kann.

Websites blockieren – so klappt's

Websites blockieren – so klappt’s

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Wenn Sie einen Windows-PC nutzen und einzelne Webseiten blockieren möchten, dann funktioniert das über einen Eintrag in der hosts-Datei im System. Dieser Eintrag fungiert als ein Website-Blocker und sperrt die von Ihnen gewählte Seite auf dem gesamten Computer – egal, welchen Browser Sie gerade nutzen. Wo Sie diese Datei finden und wie Sie eine Seite blockieren, erklären wir im Folgenden.

So blockieren Sie Websites in Windows

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Kurzanleitung

  1. Öffnen Sie den Editor oder ein Textprogramm Ihrer Wahl als Administrator.
  2. Gehen Sie über “Datei” > “Öffnen” zum Dateiexplorer.
  3. Navigieren Sie anschließend zum Pfad “C:WindowsSystem32driversetc“.
  4. Wählen Sie anstelle von “Nur Textdateien” > “Alle Dateien“, damit Ihnen die Datei “hosts” angezeigt wird.
  5. Öffnen Sie diese und geben Sie einen neuen Eintrag zum Blockieren in der Form: “127.0.0.1 www.blockierteseite.de” ein.
  6. Speichern Sie das Dokument und überprüfen Sie im Browser Ihrer Wahl, ob die Seite erfolgreich blockiert wird.

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  • Pi-Hole auf dem Raspberry Pi einrichten
  • Sicher surfen in öffentlichen WLAN-Netzen
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Microsoft-Support – so kontaktieren Sie ihn

Microsoft-Support – so kontaktieren Sie ihn

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Sei es ein Problem mit Office oder Windows – der Microsoft-Support kann im Notfall helfen. Insbesondere in den Foren findet man zügig Hilfe. Wenn Sie über die FAQs, den Chat oder die Foren keine Lösung findet, können Sie immer noch den Microsoft-Support telefonisch kontaktieren. Wir zeigen Ihnen hier die besten Möglichkeiten, um den Support zu erreichen.

  • Microsoft-Support: Übersicht aller Microsoft-Produkte
  • Support via Chat
  • Support via Hotline
  • Microsoft über Twitter erreichen

Microsoft-Support: Übersicht aller Microsoft-Produkte

Über die allgemeine Support-Seite von microsoft.com finden Sie eine Übersicht über alle Microsoft-Produkte. Nutzen Sie entweder das Suchfeld, um nach Ihrem Problem manuell zu suchen, oder wählen Sie eine der Kategorien. Viele der häufig gestellten Fragen können so beantwortet werden und Sie müssen nicht den aufwendigeren Weg über den Chat bzw. ein Telefonat gehen. Falls Sie Ihren Problemfall allerdings nicht beantwortet finden, erfahren Sie im Folgenden, wie Sie den Support kontaktieren können. Microsoft bietet u.a. Hilfe für folgende Produkte an:

  • Windows
  • Outlook
  • Microsoft Office (Windows & Mac)
  • Microsoft Konto
  • Xbox
  • Microsoft Teams
  • Microsoft Edge
  • Skype
  • Microsoft-Hardware

Eine komplette Übersicht aller Produkte finden Sie hier.

Support via Chat

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Support via Hotline

Für den Support hat Microsoft außerdem eine Telefonnummer eingerichtet. Die allgemeine Hotline können Sie erreichen unter:

0180 667 22 55

Beachten Sie, dass ein Anruf 20 Cent aus dem Festnetz kostet und max. 60 Cent aus dem Mobilfunknetz.

Suchen Sie explizit Hilfe zu Microsoft-Store-Anfragen, ist hierfür eine kostenlose Telefonnummer bereitgestellt:

0800 80 88 014

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Die Servicezeiten sehen wir folgt aus:

  • Allgemeine Hotline: Mo bis Fr: 8 – 18 Uhr, Sa: 9 – 17 Uhr
  • Microsoft-Store: Mo bis Fr: von 8 – 20 Uhr, Sa: 9 – 17 Uhr

Alternativ können Sie Microsoft auch über die E-Mail-Adresse kunden@microsoft.com kontaktieren. Hier werden allerdings lediglich Produktfragen beantwortet und es wird keine Problemlösung angeboten.

Microsoft über Twitter erreichen

Haben Sie einen Twitter-Account, können Sie den Microsoft-Support auch über dessen Twitterseite erreichen. Wenden Sie sich dazu an @MicrosoftHilft. Deren Office ist von Montag bis Sonntag von 09:00 bis 18:00 besetzt. Mit etwas Glück erhalten Sie hier recht zügig eine Antwort.

Kurzanleitung: Support via Chat

  1. Öffnen Sie die Seite “Microsoft-Support kontaktieren” über microsoft.com.
  2. Anschließend klicken Sie auf “Support kontaktieren“.
  3. Beschreiben Sie kurz das Problem im Chatfenster. Daraufhin erhalten Sie einen oder mehrere Beiträge aus der Microsoft Community.
  4. Entscheiden Sie sich für “Nein“, wenn Sie mit einem Mitarbeiter sprechen möchten.
  5. Anschließend wird Ihnen folgende Option gegeben: “mit einem Menschen sprechen“. Wählen Sie diese aus und schildern Sie anschließend dem Microsoft-Mitarbeiter Ihr Problem.

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  • Last-Minute-FAQ: So klappt der Umstieg auf Windows 10
  • Windows 10: Suche funktioniert nicht
  • FAQ: Support-Ende von Windows 7

Windows-Cache leeren – so geht's

Windows-Cache leeren – so geht’s

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Ein Cache ist ein Satz temporärer Dateien, die von einem Programm oder vom Betriebssystem verwendet werden. Windows ist voll von temporären Dateien, die das Betriebssystem bei seiner Arbeit unterstützen. Gelegentlich können diese Dateicaches jedoch beschädigt oder so groß werden, dass sie die Leistung Ihres Computers beeinträchtigen.

  • Mit Datenträgerbereinigung Cache löschen
  • Explorer-Cache leeren

Mit Datenträgerbereinigung Cache löschen

Mit der integrierten Datenträgerbereinigung können Sie ganz einfach Dateien loswerden, die ungewollt Ihren Speicherplatz beanspruchen. Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Explorer-Cache leeren

Neben Dateiverwaltungsvorgängen implementiert Explorer.exe auch die Shell – der Desktop, die Taskleiste, die Desktopsymbole und das Startmenü sind Teile der Explorer-App. Da sammeln sich viele unnötige Dateien an, die Sie einfach löschen können:

Kurzanleitung

  1. Geben “Datenträgerbereinigung” in die Windows-Suchleiste ein und klicken Sie auf das gleichnamige Ergebnis.
  2. Unter “Laufwerk” wählen Sie nun “C:” aus. Klicken Sie dann auf “OK“.
  3. Setzen Sie einen Haken bei den Optionen “Temporäre Dateien” und “Miniaturansichten“. Klicken Sie erneut auf “OK“.
  4. Bestätigen Sie den Vorgang schließlich mit “Dateien löschen“.

Mehr zum Thema:

  • Cache löschen in Google Chrome
  • Firefox Cache löschen
  • Mac: Cache leeren

Windows 10: Kindersicherung einrichten

Windows 10: Kindersicherung einrichten

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Nicht immer ist es möglich oder sinnvoll, permanent hinter den Kindern zu stehen, wenn sie den Computer benutzen. Sie können aber durch Zeitlimits oder die Sperrung von Websites und Suchbegriffen trotzdem die Internetnutzung Ihres Kindes beschränken und kontrollieren. Im Folgenden geben wir Ihnen hilfreiche Tipps, was Sie in Windows 10 zum Schutz Ihres Kindes alles tun können.

  • Windows-Kindersicherung mithilfe der Familiengruppe
  • Funktionsumfang der Windows-Familiengruppe

Windows-Kindersicherung mithilfe der Familiengruppe

Hinweis: Um eine Familiengruppe mit Beschränkungen anlegen zu können, benötigt Ihr Kind ein eigenes Microsoft-Konto.

Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung oder schauen Sie sich die Kurzanleitung an.

Funktionsumfang der Windows-Familiengruppe

Auf der Familiengruppen-Website finden Sie nun weiterführende Informationen zum Funktionsumfang. Sie haben die Möglichkeit, verschiedene Beschränkungen einzustellen:

  • Zeitlimits festlegen
  • Internetnutzung einschränken
  • Whitelist/Blacklist für Websites festlegen
  • Whitelist/Blacklist für Apps festlegen
  • Guthaben verwalten
  • gemeinsame digitale Käufe (z.B. Office 365) nutzen

Kurzanleitung

  1. Rufen Sie die Familiengruppen-Website von Microsoft auf und klicken Sie auf “Erstellen einer Familiengruppe“.
  2. Wählen Sie dann aus, dass Sie ein “Kind hinzufügen” möchten und geben Sie die E-Mail-Adresse ein, die dem Microsoft-Konto des Kindes zugeordnet ist. Bestätigen Sie das Hinzufügen über “Einladung senden“.
  3. Klicken Sie dann im Bereich “Ausstehendes Mitglied” auf “Jetzt akzeptieren” und melden Sie sich mit dem Konto des Kindes an.
  4. Nun müssen Sie mit einem Klick auf “Ja” bestätigen, dass dieser Nutzer der Familiengruppe als Kind beitreten soll.
  5. Auf der Seite der Familiengruppe werden Ihnen unten nun die verschiedenen Optionen angezeigt, mit denen Sie Beschränkungen vornehmen können.

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Windows: Powershell-Skript ausführen

Windows: Powershell-Skript ausführen

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Mit der Powershell können Sie Windows weiter optimieren. Doch es ist gar nicht so einfach, frei Skripte zu schreiben. Deshalb verhindert Microsoft, dass Skripte einfach so ausgeführt werden können. Im Folgenden finden Sie einige Tipps zum Ausführen von Skripten.

  • Was ist ein Powershell-Skript überhaupt?
  • Warum lässt sich ein solches Skript nicht einfach per Doppelklick starten?
  • Wie kann ich mein selbstgeschriebenes Skript dennoch über die Konsole ausführen?
  • Wie kann ich mein Powershell-Skript per Doppelklick ausführen?

Was ist ein Powershell-Skript überhaupt?

Bei einem Powershell-Skript handelt es sich einfach gesagt um eine Textdatei, die Befehle für die Powershell enthält. Beim Öffnen dieser Datei werden die Befehle von Windows ausgeführt. Somit können also – mit dem entsprechenden Know-How – einfache Anwendungen oder Abläufe in eine Datei programmiert werden, die Windows dann ausführt. So können Abläufe am Computer deutlich erleichter werden. Powershell-Skripte können als Skriptdateien mit der Endung .ps1, Skriptdatendateien mit der Endung .psd1 oder Skriptmoduldateien mit der Endung .psm1 vorliegen.

Warum lässt sich ein solches Skript nicht einfach per Doppelklick starten?

Microsoft hat mit Windows 10 das alte Command-Fenster durch Powershell ersetzt. Im Zuge deses Umstiegs wurden auch ein paar Sicherheitsvorkehrungen getroffen. So lassen sich Powershell-Skripte nicht per Doppelklick öffnen, damit Laien nicht einfach eine beliebige Text-Datei mit Befehlen öffnen und so die Stabilität von Windows gefährden können. Denn Powershell-Befehle können tief ins System eingreifen und im schlimmsten Fall beträchtlichen Schaden anrichten.

Wie kann ich mein selbstgeschriebenes Skript dennoch über die Konsole ausführen?

Zunächst sollten Sie sicher sein, dass Ihr Skript funktioniert. Überprüfen Sie also nochmal, ob sich in der Textdatei irgendwelche Fehler befinden.

  1. Führen Sie als erstes die PowerShell als Administrator aus. Mit dem Befehl Get-ExecutionPolicy können Sie herausfinden, welche Richtlinien momentan aktiv ist. Es gibt verschiedene Sicherheitsrichtlinien, nach denen Windows entscheidet, ob ein Skript ausgeführt werden darf. Im Zweifelsfall sollte es Restricted sein. Restricted ist die Standard-Richtlinie, die das Ausführen von jeglichen Powershell-Skripten verbietet.
  2. Geben Sie dann Set-ExecutionPolicy [Richtlinie] -force ein. [Richtlinie] ersetzen Sie mit einer der folgenden Richtlinien:
    Unrestricted:
      Diese Richtlinie gibt das Ausführen jeglicher Powershell-Skripte frei. Dabei ist es egal, ob Sie das Skript selbst geschrieben haben oder ob es aus dem Internet oder von jemand anderem stammt.

    AllSigned:

      In dieser Richtlinie werden nur Skripte gestartet, die über ein digitales Zertifikat in Form einer digitalen Signatur verfügen. Wenn das nicht der Fall ist, werden Sie von Windows gefragt, ob der Herausgeber vertrauenswürdig ist.

    RemoteSigned:

      Hier werden alle Skripte ausgeführt, die lokal erstellt, also auf diesem Computer selbst geschrieben wurden. Wenn Sie ein Skript aus dem Internet herunterladen, muss es über eine digitale Signatur verfügen, damit es ausgeführt werden kann.
  3. Um das Skript ausführen zu können, rufen Sie über die Konsole in der Powershell den entsprechenden Ordner/Dateipfad auf.
  4. Geben Sie danach den Befehl [Skriptname].ps1 ein. Damit wird Ihr Skript gestartet.

Wie kann ich mein Powershell Skript per Doppelklick ausführen?

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihren Desktop und wählen Sie “Neue Verknüpfung” aus.
  2. Geben Sie als Speicherort Folgendes ein:
    %windir%System32WindowsPowerShellv1.0powershell.exe -noexit -File "[Dateipfad][Skriptname].ps1"
  3. Geben Sie der Verknüpfung dann einen eindeutigen Namen. Wenn Sie nun einen Doppelklick auf die Verknüpfung machen, wird das Skript, das mit dem entsprechenden Skriptnamen im entsprechenden Dateipfad gespeichert ist, automatisch ausgeführt.

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